Sportschützen Glattfelden
Kleinkaliber | Luftgewehr 
, Liam Peter / Juniorenleiter

Fünf Glattfelder unter den besten Schütz:innen der Schweiz

Am 14. März 2026 fand in Luzern der Final der besten Luftgewehr-Juniorinnen und -Junioren der Schweiz statt. Gleich fünf Athletinnen und Athleten aus Glattfelden hatten sich für diesen Anlass qualifiziert: Irisz, Roman, Adrian, Raphael und Noah.

Irisz Kellermayer (vierte von links) im Final der besten Acht.
 
Um am Schweizer Jugendfinal starten zu dürfen, müssen zwei Qualifikationsstufen überstanden werden: Zunächst führen drei Heimrunden an den Regiofinal (West, Mitte oder Ost). Anschliessend qualifizieren sich die besten Schützinnen und Schützen aus diesen Regiofinals für den nationalen Jugendfinal. Bereits die Teilnahme im März in Luzern ist daher ein grosses Privileg. Gleich fünf Athletinnen und Athleten aus Glattfelden haben diese Hürde geschafft.
 
U13 mit Adrian Schenkel und Raphael Wattenhofer
Den Anfang in Luzern machten die Jüngsten. Ihr Programm umfasst 20 Schüsse. Vor dem Wettkampf wird das Gewehr überprüft, um die Regelkonformität sicherzustellen. Nach zehn Minuten Probeschiesszeit – diese Schüsse zählen noch nicht – begann für alle das 25-minütige Wettkampfprogramm. Adrian startete stark in den Wettkampf. Mit 89 Punkten zeigte er die Leistung, die er auch im Training regelmässig erreicht. Diese Trainingsresultate trotz der hohen Nervosität an einem Schweizer Jugendfinal liefern zu können, ist eine starke Leistung. Am Ende belegte er den sehr guten 13. Rang. Auch Raphael startete stark – und wurde in der zweiten Programmhälfte sogar noch besser. Mit 88 und anschliessend 89 Punkten lag er im sehr guten Mittelfeld. In der Kategorie U13 gehört nach dem Schiessen noch ein Polysport-Teil zum Wettkampf. Dort verlor er paar Plätze und beendete den Wettkampf schliesslich auf dem 17. Rang.
 
Adrian (links) und Raphael (rechts)
 
U15 mit Irisz Kellermayer und Roman Schenkel
Auf Irisz lastete grosser Druck: Sie war die Beste aus dem Regiofinal Mitte, entsprechend hoch waren die Erwartungen. Doch Irisz hielt diesem Druck sensationell stand und beendete das Programm auf dem zweiten Rang – mit ihrem Saisonbestresultat an einem Wettkampf. Damit war der Wettkampf für sie jedoch noch nicht beendet: Die besten acht Schützinnen und Schützen traten zwei Stunden später nochmals im Final an. In diesem kommandierten Final beginnt alles wieder bei Null und die Karten werden neu gemischt. Auch wenn ihr der Start nicht ganz gelang, kämpfte sie bis zum Schluss und erreichte den starken 7. Schlussrang. Auch Roman zeigte, dass seine Teilnahme am Jugendfinal absolut verdient war. Er startete mit 87 Punkten und beendete die zweite Passe mit 78 Punkten. Dies ergab den 22. Schlussrang – ein Resultat, das sich sehen lassen kann.
 
Irisz und Roman
 
U17 mit Noah Bopp
In den vergangenen Trainings hat Noah intensiv an verschiedenen Punkten gearbeitet. Die Erkenntnisse aus dem Regiofinal setzte er im Training um – und das zahlte sich aus. Im Wettkampf konnte er die erarbeiteten Verbesserungen umsetzen. Gegen Ende wollte es dann leider nicht mehr ganz klappen, dennoch darf er sehr stolz auf seinen Fortschritt sein. 
 
Noah
 
An einem Jugendfinal entscheidet oft die mentale Stärke: Nur die Besten der Besten dürfen starten – der Druck ist gross. Unsere Juniorinnen und Junioren bewahrten einen kühlen Kopf und haben sich auf nationalem Parkett gut geschlagen. Glattfelden ist damit einmal mehr ein Epizentrum des Nachwuchses im olympischen Sportschiessen der Schweiz.
 
Die Sportschützen Glattfelden gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren sehr guten Resultaten. Der letzte Wettkampf der Wintersaison findet bereits am kommenden Wochenende statt. Anschliessend beginnen wieder die Outdoor-Trainings mit dem Kleinkalibergewehr auf die Distanz von 50m.